über Norma Walda

Das starke Seele zwischen Idee und Ablauf

Norma Walda, Geschäftsführerin der SH VermögensArchitekt GmbH in MagdeburgNorma Walda, Geschäftsführerin der SH VermögensArchitekt GmbH in Magdeburg

1. Kurzes Profil

Norma Walda führt die SH VermögensArchitekt GmbH in Magdeburg seit 2026 als Geschäftsführerin gemeinsam mit Sven Hauer; zuvor war sie Gesellschafterin des Unternehmens. Ihre Rolle lässt sich am ehesten so beschreiben: Sie ist die Macherin zwischen einer Idee und dem, was am Ende tatsächlich funktioniert.

Alle Aufnahmen auf dieser Seite stammen aus Norma Waldas privatem Archiv.

2. Rolle und Arbeitsweise

Unternehmen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen zu ihr. Ein neues Produkt, das entstehen soll. Ein zugekauftes Unternehmen, das digitalisiert werden muss. Eine Webseite, die einmal komplett auf den Kopf gehört. Eine Gründung, für die es Fördermittel gibt, von denen niemand weiß. Was diese Fälle verbindet, ist nicht die Branche – sondern die Frage, wie aus einer Vorstellung ein Ablauf wird, der trägt.

Ihre Stärke liegt darin, sich Abläufe genau anzusehen: Wo entsteht doppelte Arbeit, wo bleibt etwas liegen, was macht jemand seit Jahren von Hand, weil es noch nie jemand hinterfragt hat? Aus dieser Analyse entstehen konkrete Vorschläge – für schlankere Abläufe, für Automatisierung und für Werkzeuge, die den Alltag tatsächlich leichter machen.

Dabei versteht sie sich als Begleiterin über den ganzen Weg – von der ersten Idee über die Koordination der Beteiligten bis zu dem Punkt, an dem das Ergebnis im Alltag angekommen ist. Man kann mit allem zu ihr kommen. Und was sie nicht selbst macht, übernimmt jemand aus ihrem Netzwerk, den sie kennt und dem sie vertraut. Aus ihrer Zeit im Bank- und Kreditgeschäft kennt sie zusätzlich die kaufmännische Seite – hilfreich, wenn es um Budgets, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit geht.

„Ich muss nicht jedes Gewerk selbst beherrschen. Ich muss wissen, wer es kann – und dafür sorgen, dass alle in dieselbe Richtung arbeiten.“

3. Themen und Netzwerk

Norma Waldas Arbeitsfelder:

Prozesse analysieren, optimieren, automatisieren

Web- und App-Entwicklung, KI-Automatisierung

Marke, Außenauftritt, Foto und Video

Fördermittel und BAFA-Beratung

Norma Walda ist beim BAFA als Beraterin gelistet. Das heißt: Ein großer Teil dessen, was sie tut, ist selbst förderfähig – die Analyse der Abläufe, die Projektkoordination, die Begleitung bis in die Umsetzung.

In den neuen Bundesländern werden dafür bis zu 80 Prozent der Beratungskosten übernommen: bei einer Bemessungsgrundlage von 3.500 Euro sind das bis zu 2.800 Euro Zuschuss. Vorprüfung, Antrag und Formalien übernimmt sie.

„Die meisten lassen Förderung nicht liegen, weil sie ihnen nicht zusteht, sondern weil der Antrag aussieht wie eine zweite Vollzeitstelle. Genau den Teil nehme ich raus.“

Was sie nicht selbst macht, macht jemand aus ihrem Netzwerk: Entwicklerinnen und Entwickler für Web und App, Fachleute für KI-Automatisierung, Webdesign, professionelle Fotografie und Videocontent – dazu Partner, mit denen sich weitere Förderprogramme prüfen lassen.

Norma Walda führt diese Gewerke als Projektleiterin zusammen und koordiniert sie eng. Mit den meisten Partnern hat sie schon mehrere Projekte umgesetzt – man arbeitet auf Augenhöhe und muss sich nicht jedes Mal neu finden.

„Mich interessiert zuerst, wie ein Unternehmer auf sein eigenes Unternehmen schaut. Dann entstehen klare Gedanken und Strukturen zur Lösung der unternehmerischen Herausforderung.“

Viele dieser Themen berühren die Beratung von Sven Hauer – Finanzierung, Immobilien, Vermögensaufbau. Wo es zusammenpasst, wird gemeinsam gearbeitet: eine Ansprechpartnerin für das Projekt, ein Haus für die kaufmännische Seite.

4. Haltung

Norma Walda am Laptop bei der Projektarbeit

Nach Norma Waldas Erfahrung fehlt es Unternehmen fast nie an guten Einfällen. Es fehlt an der Übersetzung: Wer macht was, in welcher Reihenfolge, mit welchem Budget – und wer hält das Ganze zusammen, wenn der Alltag dazwischenkommt?

„An guten Ideen fehlt es fast nie. Es fehlt an der Frage, wer am Montag als Erster anfängt.“

Dazu gehört auch, früh ehrlich zu sein. Nicht jede Idee ist es wert, umgesetzt zu werden, und nicht jeder Weg ist der kürzeste.

„Ich sage lieber früh, dass etwas so nicht funktioniert, als nach sechs Monaten. Ein ‘so wird das nichts, aber so vielleicht’ hat noch niemandem geschadet.“

Was für sie zählt, ist der Zustand nach dem Projekt – nicht das Dokument, das ihn beschreibt.

„Am Ende zählt nicht der Plan, sondern ob im Unternehmen danach etwas anders läuft.“

5. Persönlicher Einblick

Abseits des Schreibtisches

Norma Walda ist begeisterungsfähig, und man merkt es ihr an. Ideen, über die man laut nachdenken kann, sind ihr Antrieb – der Austausch selbst, nicht erst das Ergebnis.

„Wenn jemand mit einer Idee zu mir kommt, um darüber zu reden, ist das der beste Teil des Tages. Nicht das Ergebnis – das Gespräch.“

Privat entwickelt sie eigene Projekte als KI-Spezialistin, zuletzt die Tippspiel-App Minute 91 zur Fußball-WM 2026. Programmiererin ist sie nicht – was sie nicht davon abhält, Dinge zu bauen, die funktionieren.

„Ich muss nicht jede Zeile Code selbst schreiben können. Ich muss verstehen, was ich bauen will und warum.“

Das Wichtigste bleibt aber die Familie. Dazu Fußball, am liebsten im Stadion – und Reisen, weil man unterwegs sieht, wie andere Dinge angehen, die man selbst für alternativlos gehalten hat.

6. Projekte

Norma Walda begleitet Vorhaben bis zu dem Punkt, an dem sie im Alltag des Unternehmens angekommen sind. Drei Beispiele:

„Ein Projekt ist für mich fertig, wenn es ohne mich läuft. Nicht, wenn die Präsentation steht.“

Kletterpark Magdeburg – komplett digitalisiert

Vom Ticketkauf bis zum ersten Klick in den Haken: Der gesamte Besucherweg wurde neu gedacht und digital abgebildet – Buchung, Einverständniserklärungen, Sicherheitseinweisung, Tagesinspektion, Abrechnung. Aus dem Projekt ist eine eigene Software geworden, die heute täglich im Kletterpark Magdeburg läuft.

„Wir haben nicht einfach ein Buchungssystem eingebaut. Wir sind den Weg des Besuchers einmal komplett durchgegangen – vom Ticket bis zum Haken – und haben gefragt, wo jemand hängen bleibt.“

klettercheckin.de →

Die Baureise – Bauen, das man versteht

Bauen ist für Kunden oft eine Blackbox: lange Phasen ohne Information, Fragen, die niemand beantwortet. Die Baureise wurde ins Leben gerufen, um Baufirmen dabei zu helfen, ihre Kunden durch den Prozess mitzunehmen – transparent, nachvollziehbar und angenehm.

„Wenn wochenlang niemand etwas sagt, denkt ein Bauherr nicht ‘läuft schon’, sondern ‘da stimmt was nicht’. Genau diese Lücke schließen wir.“

baureise.de →

Gospel Power Weekend – Markenaufbau für ein Musikprojekt

Das Gospel Power Weekend von Axel Rose bringt seit Jahren Sängerinnen und Sänger für ein Wochenende in Magdeburg zusammen. Norma Walda begleitet das Projekt beim Markenaufbau: Positionierung, Außenauftritt und die Frage, wie aus einem Workshop-Wochenende ein wiedererkennbares Format wird, zu dem Menschen jedes Jahr zurückkommen.

„Ob Kletterpark, Baufirma oder Gospelchor – die Frage ist immer dieselbe: Wofür stehst du, und merkt man das von außen? Der Rest ist Handwerk.“

gospel-power-weekend.de →

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